Februar 2012
Sonntag 12.02.2012
Mit dem historischen Schienenbus ROTER FLITZER zum Guggenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd
Willkommen beim Guggenmusik-Frühschoppen!
Zwei Tage lang steht die Stauferstadt Schwäbisch Gmünd im Zeichen der „Schrägtonmusik“, wenn 20 Guggen Kappellen mit zusammen mehr als 800 Musikerinnen und Musikern aus Österreich, der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein, Großbritannien und Deutschland am 11. und 12. Februar die Stadt in Beschlag nehmen. Zehntausende Besucher aus Deutschland und dem benachbarten Ausland bevölkern dann die historische Altstadt von Schwäbisch Gmünd, um dieses Spektakel mitzuerleben und die farbenprächtigen Kostüme und Masken zu bewundern.
Diese Art der Musik hat ihren Ursprung im 16. Jh., als zur Fasnetzeit versucht wurde, die Wintergeister mit dem Blasen von Kuhhörnern auszutreiben. Die Leute zogen mit Rasseln, Blecheimern, Trommeln, Pfeifen und Kuhglocken umher, um damit eine laute und jämmerlich klingende schräge Musik zu machen. Auch einfache Masken aus „Gugga“ – was im Alemannischen für Tüte steht – und Kostüme aus alten Tüchern und Lumpen wurden damals schon verwendet, um die Geister zu verschrecken. Im Laufe der Zeit entstand daraus eine eigene, sehr spezifische Art Blasmusik, die gekonnt falsch gespielt wird. Man erkennt durchaus die eigentliche Melodie, aber es klingt alles ziemlich schräg. Eine wilde, mitreisende Musik ist entstanden, die aus der Fasnetzeit nicht mehr wegzudenken ist.
Die Schwäbisch Gmünder Sporthalle in der Katharinenstraße bildet die Arena für die Guggen, wenn am Sonntag früh um 11 Uhr der Frühschoppen beginnt. Sie haben Gelegenheit, alle Guggen-Gruppen zu hören, da dieser Frühschoppen erfahrungsgemäß bis in den späten Nachmittag hinein andauert.
Nach einem schrägen und vor allem lauten Guggenmusiktag heißt es wieder einsteigen in den „Roten Flitzer“ zur Fahrt in die Heimat. – Steigen Sie ein zu diesem ungewöhnlichen Reiseerlebnis, das nicht nur die Herzen von Bahnfans höher schlagen lässt!
Inklusivleistungen: Fahrt auf reservierten Sitzplätzen ab/bis Bad Wimpfen, Heilbronn, Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Kornwestheim, Stgt.-Untertürkheim.
Preis pro Person: Erwachsene 39 Euro, Gruppenpreis (ab 6 Personen) 35 Euro, Kinder bis 3 Jahre 0 Euro, Kinder bis 14 Jahre 27 Euro, Familienticket (2 Erwachsene + 2 Kinder bis 14 Jahre) 105 Euro.
Informationen bei: Förderverein Schienenbus e.V., Heubergstraße 21, 70806 Kornwestheim. Telefon: 07154/1318-36, Fax: 07154/1318-33
Ort: 70806 Kornwestheim Veranstalter: Förderverein Schienenbus e.V.
Info: http://www.roter-flitzer.de
E-Mail: info@foerderverein-schienenbus.de
Montag 20.02.2012
Mit dem historischen Schienenbus ROTER FLITZER zum Rosenmontagsumzug in Mainz
Mainz feiert die berühmte 5. Jahreszeit – feiern Sie mit!
Höhepunkt der drei närrischen Tage der „Meenzer Fassenacht“ ist der traditionsreiche Rosenmontagsumzug, der ganz Mainz auf die Beine bringt. Die Innenstadt verwandelt sich in ein Meer aus Farben, wenn sich pünktlich um 11:11 Uhr der Umzugs„wurm“ mit seinen typischen politischen Motiv-Wagen, Musikkapellen, überdimensionalen Schwellköppen und Figuren, Fahnenträgern und Garden... in Bewegung setzt und sich über 7 km an der tanzenden und feiernden Menge vorbei windet. – Und alle paar Minuten ertönt der Schlachtruf der Mainzer Narren: ein dreifach donnerndes „Helau!“ Es herrscht Ausnahmezustand in der Stadt!
Der Kaufmann Nikolaus Krieger hatte 1837 die Idee zu einem Maskenumzug und gründete die „Mainzer Ranzengarde“, wobei mit Ranzen nicht der Schulranzen, sondern schlicht ein dicker Männerbauch gemeint war. Also musste jedes Vereinsmitglied einen stattlichen Bauch mitbringen, um im Verein aufgenommen zu werden. Am 26. Februar 1938 marschierten die Narren dann zum ersten Mal durch die Stadt. Heute muss man keinen Bauch mehr mitbringen, um beim Rosenmontagsumzug, der inzwischen jährlich über 8.000 Mitwirkende hat, mitzumachen.
Das Wahrzeichen der Mainzer Fastnacht ist der Fastnachtsbrunnen am Schillerplatz. Der Münchner Künstler Blasius Spreng schuf ihn 1967. Rund 200 Figuren aus Bronze, die die Mainzer Fastnacht und die Stadtgeschichte spiegeln beleben den 9 m hohen Turm. Darunter berühmte Symbole wie der Bajazz mit der Laterne, Gott Jokus, Till Eulenspiegel, Vater Rhein und Tochter Mosel, der Narrenhimmel, römische Legionäre.
Nach einem bunten und närrischen Fasnachttag geht es mit dem „Roten Flitzer“ wieder zurück in die Heimat. – Steigen Sie ein zu diesem ungewöhnlichen Reiseerlebnis, das nicht nur die Herzen von Bahnfans höher schlagen lässt.
Preis pro Person: Erwachsene 49 Euro, Kinder bis 3 Jahre 0 Euro, Kinder bis 14 Jahre 35 Euro, Familienticket (2 Erwachsene + 2 Kinder bis 14 Jahre) 133 Euro
Inklusivleistungen: Fahrt auf reservierten Sitzplätzen ab/bis Stuttgart, Kornwestheim, Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen, Heilbronn.
Informationen bei: Förderverein Schienenbus e.V., Heubergstraße 21, 70806 Kornwestheim. Telefon: 07154/1318-36, Fax: 07154/1318-33
Ort: 70806 Kornwestheim Veranstalter: Förderverein Schienenbus e.V.
Info: http://www.roter-flitzer.de
E-Mail: info@foerderverein-schienenbus.de
Dienstag 21.02.2012
Mit dem historischen Schienenbus ROTER FLITZER zum Rottweiler Narrensprung
Die Panoramafahrt geht von Bietigheim über die Gäubahnstrecke entlang des Neckartals in die Fasnethochburg Rottweil, wo an diesem Tag der traditionelle Narrensprung stattfindet. Er zählt zu den farbenprächtigsten des schwäbisch-alemannischen Kulturraums und blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück.
Am Vormittag erleben Sie die historische Freie Reichsstadt Rottweil auf eigene Faust oder kehren in einer der vielen Rottweiler Wirtshäuser für ein gemütliches Mittagessen ein. Um 14 Uhr erwartet Sie nun endlich der Glockenschlag, der den großen Umzug – den Narrensprung – ankündigt. Er hat nichts mit Karneval, Fasching oder Hexenzünften gemein und ist einfach einzigartig! – Hinter den Reitern mit der Reichsstadtstandarte, der Stadtkapelle in historischer Tracht und dem „Narrensamen“ entströmen dem Schwarzen Tor mehr als 4.000 Rottweiler Narren und ziehen in einem mehrstündigen Zug durch die historische Innenstadt, bis sich das Treiben auf dem Friedrichsplatz auflöst. Der Kontakt zu den Narren ist umwerfend, denn auch als Besucher ist man oft genug mitten drin im Geschehen.
Eine typische Figur der Rottweiler Fasnet ist neben dem „Biss“ mit seinen gefletschten Zähnen das „Gschell“ mit einer lächelnden Barock-Larve (Maske) und einem bunt bemalten Narrenkleid sowie schweren Schellenriemen. Der „Federahannes“ schaut mit seinen riesigen Eckzähnen und dem eingerollten Kinn Furcht erregend aus und treibt als frechster der Rottweiler Narren mit den Besuchern allerlei Schabernack. Mit seinem Sprungstab, an dem ein parfümierter Kalbsschwanz befestigt ist, ärgert er die Passanten.
Wer mit „O jerum, o jerum, die Fasnet hat a Loch“ das Klagelied der Fasnet anstimmt, hat gute Chancen, von den Narren mit allerlei Süßigkeiten belohnt zu werden. – Um Punkt 18 Uhr, wenn die Glocken zur Bettzeit läuten, ist alles vorbei und Narren sowie Besucher ziehen sich zurück. Auch der „Rote Flitzer“ verabschiedet sich vom närrischen Treiben aus Rottweil und tritt die Panoramafahrt zurück nach Hause an. – Steigen Sie ein zu diesem ungewöhnlichen Reiseerlebnis, das nicht nur die Herzen von Bahnfans höher schlagen lässt.
Preis pro Person: Erwachsene 36 Euro, Kinder bis 3 Jahre 0 Euro, Kinder bis 14 Jahre 25 Euro, Familienticket (2 Erwachsene + 2 Kinder bis 14 Jahre) 97 Euro
Inklusivleistungen: Fahrt auf reservierten Sitzplätzen ab/bis Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Kornwestheim, Stuttgart-Zuffenhausen, Böblingen.
Informationen bei: Förderverein Schienenbus e.V., Heubergstraße 21, 70806 Kornwestheim. Telefon: 07154/1318-36, Fax: 07154/1318-33
Ort: 70806 Kornwestheim Veranstalter: Förderverein Schienenbus e.V.
Info: http://www.roter-flitzer.de
E-Mail: info@foerderverein-schienenbus.de
Samstag 25.02.2012
Im TEE „Rheingold“ nach Berlin
Reisen Sie am Samstag, den 25. Februar 2012 im einzigartigen TEE „Rheingold“-Nostalgiezug 1. Klasse nach Berlin. Sie können in der Bundeshauptstadt an einer Stadtrundfahrt teilnehmen oder die LOXX-Miniatur Welten, eine der weltweit größten digitalgesteuerten Modelleisenbahnen im Maßstab H0, besuchen. Außerdem bietet Ihnen Berlin viele weitere Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die Sie während Ihres Aufenthaltes besichtigen können.
Zustiegsmöglichkeiten in Duisnurg, Mülheim (Ruhr), Essen, Wattenscheid, Bochum, Dortmund und Hamm (Westfalen).
Ort: 44879 Bochum Veranstalter: DGEG Bahnen & Reisen Bochum AG
Info: http://www.eisenbahnmuseum-bochum.de
E-Mail: sonderfahrten@eisenbahnmuseum-bochum.de
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